Was ist dein Senfkorn-Gebet?

Was das ist? Das habe ich mich auch erst gefragt als ich das erste mal davon gehört habe.

Letzte Woche kam eine Frau zu uns in den Unterricht, die uns von dem Start der Frauenfrühstücks-Treffen in Deutschland erzählt hat. Sie erzählte uns von den ersten Schritten, den ersten Herausforderungen und den größten Erlebnissen mit Gott. Sie legte jedem von uns einen Zettel auf den Tisch auf dem eine Frage stand: Was ist dein Senfkorn-Gebet? Ich musste länger darüber nachdenken, dann erklärte sie uns was sie damit meint. Was ist dein Herzenswunsch oder deine Leidenschaft? Was lässt dein Herz bluten? In welchem Bereich arbeitest du sehr gerne oder welchen großen Wunsch hast du auf dem Herzen?

Gott hat uns Leidenschaften geschenkt. Und er hat uns Fähigkeiten gegeben. Vielleicht hast ja auch du einen tiefen Wunsch in deinem Herzen. Eine Vision von etwas großem was du gerne für Gott tun würdest. Oder etwas was dein Herz bluten lässt, eine Veränderung die du dir in deiner Umgebung wünschst.

Ich möchte dich dazu ermutigen es zu deinem Senfkorn-Gebet zu machen. Schreibe es auf einen Zettel und bete jeden Tag dafür. Bete dafür, dass Gott dir zeigt ob und wie du diesen Weg gehen sollst. Wo du anfangen kannst, und dass er dir offene Augen schenkt um kleine Möglichkeiten zu erkennen und anzugehen. Und dann guck was Gott daraus machen wird. Ein Senfkorn ist so ein winziges Korn, und doch wird daraus so ein großer Baum. Hab Glauben wie ein Senfkorn und bete dafür.

Und dann macht Gott den Rest!

Hebräer 11. Ein Kapitel in der Bibel das mich immer wieder zum Nachdenken gebracht hat. Mich aufgebaut und ermutigt hat mir aber auch oft die Frage gestellt hat: Glaubst du das?

Als ich es das letzte mal gelesen habe ging es mir nicht mehr aus dem Kopf. Ständig kreisten meine Gedanken um das Thema „Glaube“ und darum, dass all die „Glaubenshelden“ eben auf Grund ihres Glaubens so viel mit Gott erreicht haben und auf so eine heftige Art und Weise gebraucht wurden. Ich war irgendwie sehr ergriffen davon. Ich musste meine Gedanken erstmal ordnen. Was dabei raus gekommen ist könnt ihr hier lesen, vielleicht stößt es ja auch in dir einen neuen Gedanken zum Thema „Glauben“ an. Auf jeden Fall kann ich dir Hebräer 11 nur empfehlen!

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Von klein auf kriegen wir es beigebracht höflich „bitte“ und „danke“ zu sagen. Und das zieht sich dann so durch unser Leben. Nicht selten sagt man mal eben schnell „danke“ oder dass eine wirkliche Dankbarkeit dahinter steckt. Mir passiert das jedenfalls viel zu oft. Aber wie ist das in der Beziehung zu Gott. Sag ich da einfach mal „danke“. Oder komme ich ständig nur mit meinen Bitten und Ideen zu ihm? Natürlich – es gibt Zeiten da sieht es so aus als hätte ich keinen Grund zu danken. Alles ist grade schwer und man sieht nur noch schwarz. Doch gerade in diesen Zeiten ist es die tiefe Dankbarkeit die unsere Herzen bewahrt:

 

Dankbarkeit ist der Wächter am Tor der Seele gegen die Kräfte der Zerstörung. ~ Gabriel Marcel

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